An ihrem charakteristischen schönen braunen Kopf ist die Pfeifente für den Jäger leicht erkennbar.

Auf Latein heißt diese Schwimmente Anas penelope. Es sind bezaubernde, kleine und leicht mollige Enten, die die Jäger an den dänischen Küsten antreffen.

Die Pfeifente ist deutlich kleiner als die Grauente und wiegt 500-1000 Gramm. Sie hat eine Flügelspannweite von 80 cm und eine Körperlänge von ca. einem halben Meter. Die Pfeifente ist meist auf Strandwiesen und an seichten Fjorden zu finden, wo sie an Land grast und im Wasser mit dem Schnabel nach Seegräsern angelt.

Die Pfeifente brütet im nördlichen Skandinavien, auf Island und in Asien. In Dänemark ist sie ein seltener Brutvogel, aber im Herbst machen zahlreiche Pfeifenten auf dem Weg ins nördliche Afrika Rast in Dänemark. Die Pfeifente zählt nicht zu den bedrohten Arten, da der gesamte Bestand auf rund 3 Millionen Tiere geschätzt wird.

Zarte Farben

Wenn man an den Küsten auf Jagd nach Enten geht, hört man oft das charakteristische Rufen der Pfeifente. Dieser Ruf hat ihr ihren Namen verliehen. Das Männchen erkennt man am braunen Kopf, der an der Stirn eine weiße bis gelbe Blässe aufweist, am hellblauen Schnabel mit schwarzer Spitze und an der schwach rosafarbenen Brust.

Der Rücken hat eine zarte silbergraue Farbe, und die Flügel weisen ein weißes Flügelband auf. Das Weibchen hat dagegen eine unauffälligere Färbung mit einem rotbraunen Gefieder, das beim Brüten hervorragend als Tarnung dient.

Wann ist die beste Jagdzeit?

Die Hauptsaison für die Jagd ist der Monat Oktober, aber bereits Anfang September trifft man auf die ersten Tiere, abhängig von der Witterung im Brutgebiet. In milden Wintern lässt sich ein Teil der Pfeifenten auch in Dänemark zum Überwintern nieder, sodass man sie mit etwas Glück in der gesamten Jagdsaison antrifft.

An Wassertümpeln im Landesinneren ist sie ein seltener Gast. Dagegen trifft man sie zahlreich an den seichten Küsten, z. B. in dem großen Feuchtgebiet Vejlerne am Limfjord. Man sagt, dass windiges Wetter richtiges Entenwetter ist. Wenn die Wellen höher schlagen und es in der Takelage der Segelboote pfeift, dann besteht eine gute Chance, Pfeifenten zu erlegen.

Das benötigen Sie für die Jagd

Jagd auf Pfeifenten bedeutet Strandjagd. Man setzt sich also auf eine Standwiese und wartet darauf, dass die Tiere am Himmel vorbeiziehen. Im Gegensatz zu vielen anderen Entenarten ziehen die Pfeifenten immer umher.

Daher lohnt es sich, einen Vormittag für die Jagd vorzusehen. Sobald Pfeifenten in der Nähe sind, werden sie schon mit ihrem charakteristischen Ruf auf sich aufmerksam machen.

Eine schnelle Patrone mit Schrot der Größe 3 ist vorzuziehen. Man sollte nie unterschätzen, wie widerstandsfähig Enten sind.

Daher ist großes Schrot genau das Richtige. Ein apportierender Hund muss auch dabei sein, und für sumpfige Gegend unbedingt die Wathose nicht vergessen.

Die Strandwiesen zeichnen sich nämlich oft dadurch aus, dass sie sehr flach sind und keine Verstecke bieten. Je weiter man in die Fläche hineingeht, desto besser.

So kann ein Tag lang und nass werden. Auch ein Tarnnetz, dass man über sich und den Hund spannt, um besser in der Landschaft zu verschwinden, kann von Nutzen sein. Wer sich dicht am Wasser aufhält, der profitiert auch von Lockenten und Lockrufen.


Pfeifente


Jagdzeit: 1. September bis 31. Dezember sowie 1. Januar bis 31. Januar auf Fischgründen (Dänemark)
Erlegte Tiere: Ca. 40.000 pro Jahr.
Hochsaison: Oktober/November.
Für den Koch: Mindestens 1 Pfeifente pro Person vorsehen. Wer den Geschmack von Haut und Fett der Pfeifenten nicht mag, der kann sich sicherlich über die Brustfilets erfreuen.

Jagd auf Pfeifenten:

Ruf der Pfeilente:

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