Bei der Baujagd auf Füchse kommen häufig Kunstbaue zum Einsatz.
Kunstbaue sind Betonröhren, die eingegraben werden.

 

Die meisten Hundeführer sehen es nicht gerne, wenn der Hund in einen Naturbau einschlieft, weil das Risiko besteht, dass der Hund verklüftet und ausgegraben werden muss. Füchse gehen in der Regel erst in den kalten Wintermonaten in den Bau oder in den Sommermonaten, wenn sie Welpen haben, aber dann ist diese Jagdart verboten.

Es gibt viele Hunderassen, die sich für die Baujagd auf Füchse eignen; der klassische Bauhund und verschiedene Terrier. Der Hund fährt ein und sprengt, will heißen jagt den Fuchs aus dem Bau. Der erfahrene Hundeführer erkennt am Verhalten seines Hundes sofort, ob Reinecke zu Hause ist.


Herausforderungen bei der Fuchsjagd

Das Sprengen des Fuchses aus dem Bau kann lange dauern. Die Jagdzeit ist im Winter, weshalb die Jagd ein frostiges Vergnügen sein kann.

Isolierende Bekleidung ist deshalb angesagt.

Wichtig: Nie auf den Fuchs schießen, wenn er sich in oder vor der Einfahrt der Röhre befindet, weil ein kranker, also angeschossener Fuchs in den Bau zurücklaufen könnte.

Außerdem muss auf den Hund aufgepasst werden, der ihm dicht auf den Fersen ist.

Kontroll-liste für die Fuchsjagd herunterladen

Deerhunter empfiehlt

Muflon Serie

DKK 1 899,00

Muflon Jacke - Lang

  • Temperatur bis zu -30°C
  • Abnehmbare Kapuze
  • Ykk Reißverschluss
  • Details zur Verstärkung

Muflon Latzhose

  • Temperatur bis zu -30°C
  • Taille mit Gummizug
  • Gummizug an der Seite für bessere Passform
  • Reißverschlüsse sind wasserdicht

Muflon Winter Handschuhe

  • Verstärkung Innenhand für besseren halt
  • Verstärkung am oberen Teil
  • Verstellbar am Handgelenk
  • Dehnbares Bündchen für perfekten Sitz

Muflon Winter Hut

  • Randverstärkung
  • Extra Halsstück um Ohren und Hals warm zuhalten
  • Warmer imitierter Pelz (Innen)
  • Warme und weiche Polsterung (Innen)

 

Jagdgeschichte eines Jägers

Der schlaue Fuchs!

Jeder Jäger weiß, wie unbarmherzig der Fuchs anderem Wild, Vögeln und deren Nachwuchs nachstellt. Täglich schnürt er entlang der Zäune und Hecken oder rund um Wasserlöcher und Schilfränder, um seinen Hunger zu stillen. Junghasen, Rebhuhnküken, Eier und zahlreiche andere Gerichte stehen auf seinem Speiseplan. Jeder muss schließlich von etwas leben, auch der allseits gefürchtete und verachtete Fuchs. Füchse, Wölfe, Katzen, Krähen, die Elster und Raubvögel sind bei den anderen Bewohnern der Natur, die Tag und Nacht auf der Hut sein müssen, um zu überleben, gefürchtet.

Für den Jäger ist die Jagd auf den Fuchs jedoch sehr aufregend, kann sich der listige Fuchs doch unbemerkt durch eine Treiberkette schmuggeln. Er bewegt sich völlig lautlos durch die Vegetation, wo er lauscht, nach dem Jäger äugt, dessen Fährte er aufnimmt. In der Regel muss ein Trieb mehrmals durchkämmt werden, bevor man den Schlingel erwischt. Wer die Fuchsjagd mag, lässt sich auch gerne weiter hinten anstellen. Der Fuchs schwindelt sich gerne an Schützen und Treiber vorbei und dem Jäger entgegen, der an seinem Wechsel am Waldrand angestellt ist. Der Jäger mit dem Gewehr muss auf der Hut sein! Das Duell mit den scharfen Sinnen des Fuchs ist bis zum Ende ein harter Kampf. Es heißt zeitig am Morgen auf dem Anstand zu sein – an dem der Fuchs täglich vorbeikommt.

Ich selbst bevorzuge die Baujagd. Nichts ist schöner als die schneebedeckte Landschaft umringt von nackten Bäumen mit im Frost erstarrten Zweigen. Die Wechsel sind im Schnee deutlich zu sehen. Sie lassen sich bis zu einem Loch verfolgen, von dem man bisher noch nicht Notiz genommen hatte. Ruhig nähert man sich dem Bau und an allen Ausfahrten werden Jäger angestellt. Der Hund kann es vor Aufregung kaum erwarten, er weiß wie wir, worum es geht. Nichts außer dem Knirschen der Tritte ist zu hören, dann wird der Hund losgelassen. Warten. Aus der Erde ist Bellen zu vernehmen und plötzlich springt ein Rothaariger aus der Ausfahrt, hellwach und auf der Hut – ein Fuchs im prächtigsten Winterbalg. Das dicke Fell hat sich im Frost aufgerichtet. Gleich wird er dem Wechsel entlang entfleuchen, wo der Jäger am Anstand in erwartet. Manchmal bleibt er vor der Ausfahrt kurz stehen, bevor er flüchtig wird, andere Male kommt er wie der Blitz aus der Ausfahrt geschossen, der Hund dicht auf seinen Fersen.

Ein Fuchsjäger muss das Streifen beherrschen, wie das Abziehen des Balges genannt wird. Jedes erlegte Stück Wild, jeder Vogel muss verwertet werden, als Nahrung oder das Fell. Was gibt es schöneres als eine Stube, die Trophäen wie der Balg eines Winterfuchses zieren.

Reineke Fuchs gilt als durchtriebenes Tier, bekannt für seine listigen Bosheiten und genialen Lügengeschichten. Wer aber schlau wie ein Fuchs ist, der gilt vor allem als intelligent.

Ein Neuling bei der Fuchsjagd wird seine liebe Not mit diesem ausgefuchsten Tier haben. Denn so einfach wie hier, geht es nicht immer zu. Ein ums andere Mal entwischt der Fuchs, trotz sorgfältigster Vorbereitung der Jagd. Wie er das schafft, nötigt Respekt ab.

 

Troels Pedersen

Troels Pedersen
40 Jahre alter Jäger, Musiker und Schriftsteller.
Dänemark
Geht seit 1999 auf die Jagd
Lieblingsjagd: Schnepfenjagd
Wahl der Waffe: Henry Atkin 12/70

Bestes Jagderlebnis
Am 2.11.2016 war ich mit zwei guten Freunden in einem kupierten Gelände zwischen hohen Waldkiefern auf der Jagd. Mein Hund suchte energisch zwischen zwei kleinen bemoosten Anhöhen, als plötzlich nebeneinander zwei Schnepfen gemeinsam aufstehen. Ich erinnere mich noch gut an den Sog in der Brust als auch Nummer zwei in der Luft getroffen wurde – es war als hingen beide für einen kurzen Moment still in der Luft, bevor sie in einer Lichtung zu Boden fielen. Mein Hund holte beide.

FaLang translation system by Faboba

Diese Seite nutzt Cookies.

Wenn Sie nicht möchten, dass Browser-Einstellungen ändern, stimmen Sie hiermit zu. Erfahren Sie mehr.

Ich akzeptiere.