Die Rebhuhnjagd findet auf offenen Feldflächen statt.
Das Rebhuhn ist ein Hühnervogel und auf den Feldern zu Hause.

 

Rebhühner sind monogam, d. h. der Hahn hat im Gegensatz zum Fasan nur eine Henne. Die Rebhühner bilden im Frühling Paare, aber in der Jagdzeit treffen wir auf den Feldern und Wallhecken die Rebhühner in Ketten und kleinen Völkern an.

Meistens werden Rebhühner mit Vorstehhund gejagt. Es gibt viele Hunderassen, die sich dazu eignen; Setter, Pointer und die kontinentalen Rassen wie Deutsch Drahthaar und Deutsch Kurzhaar.

Der Hund läuft in Windrichtung in Schlangenlinien vor dem Jäger her und zeigt durch Vorstehen dem Jäger an, dass vor ihm Vögel sind. Der Jäger nähert sich und bittet dann den Hund, auf die Vögel zuzugehen, um sie hoch zu machen.


Herausforderungen bei der Rebhuhnjagd

Die Rebhuhnjagd beginnt im Spätsommer bzw. frühen Herbst gleich nach der Ernte. Deshalb sind die Temperaturen relativ hoch.

Gejagt wird auf einem großen Gebiet. Dabei werden an einem Tag viele Kilometer zurückgelegt.

Deshalb ist eine atmungsaktive Jagdkleidung gefragt, die gut sitzt, damit man sich viele Stunden lang leicht und frei darin bewegen kann.

Regenwetter-Rebhühner

Deerhunter empfiehlt

Muflon Light, Lofoten Trekking & Gamekeeper Fleece

Muflon Light Jacke

  • Abnehmbare Kapuze
  • Ykk Reißverschluss
  • Funktasche mit Antennenhalter
  • 2x Eingriffstaschen mit Reißverschlüssen

Muflon Light Hose

  • Verstellbare Bundweite (Gummizug)
  • Zwei Vordertaschen
  • Gesäßtasche mit Reißverschluss
  • Schenkeltasche mit runder, breiter Öffnung für einfachen Zugang

Lofoten Hose m. Teflon®

  • Regulierbarer Bund mit Gumm i
  • 2 Gesäßtaschen
  • 2 Hosentaschen
  • 2 Beintaschen mit Patte und Kellerfalte

Gamekeeper Bonded Fleece Jacke

  • 3 Taschen vorne mit verdeckten Reißverschlüssen
  • Hasentasche mit verdecktem Reißverschluss
  • Elastischer “suede” Rand am Kragen
  • Vorgeformter Ellbogen

 

Jagdgeschichte eines Jägers

Ein sich aufplusterndes Volk

In der älteren Jagdliteratur ist immer ein Kapitel über die Rebhuhnjagd für Vorstehhunde enthalten und darin ist von so großen Jagdrevieren die Rede, dass eine Saison nicht ausreiche, das ganze Revier abzudecken. Heiden und Rinderweiden, die ganze Meuten von Pointer und Setter mit hoch aufgerichtetem Kopf in großen Sätzen das Grasland Hügel um Hügel durchkämmten, um die kleinen Hühner aufzustöbern.

Früher war das Wild fixer Posten in jeder Hauswirtschaft so wie die Jagd zur Landwirtschaft gehörte. Davon sind wir heute weit entfernt, doch diese großartige Jagdform lässt sich noch erleben. Nur wenige haben noch so große Jagden, wie ihnen früher zur Verfügung standen, aber die Rebhuhnjagd ging nicht verloren, noch kann das knatternde Schwingengeräusch der aufsteigenden Rebhühner erlebt werden.

Vor einigen Jahren legte ich mir einen englischen Setter zu. Das Abführen gestaltete sich schwierig, doch bei Vögeln da war er zuverlässig. Vor ihm hatte ich noch nie ein Rebhuhn geschossen, aber dann dauerte es nicht lange und es war soweit.

Mein kleines Jagdrevier bestand aus zwei Feldern getrennt von einer Wallhecke. Das eine Feld ging in Heidelandschaft über, die bis zum Bach reichte. Der schöne Hund hielt seine Nase in den Wind, er wusste, worum es ging. Er schlug einige Haken auf dem Stoppelfeld, um zu winden und daraufhin ging es Schlag auf Schlag. Versuchte ich ihn mit der Pfeife zu rufen, damit er umdrehe um an einer anderen Stelle zu suchen, kümmerte ihn das wenig, bis sich unsere Wege wieder kreuzten.

In der Sekunde, in der er mich erblickte war ihm anzusehen, was er dachte: „Äh, war da was, was ich hätte tun sollen?“ Alle Kinder haben eine Leidenschaft für etwas ganz bestimmtes. Damm wissen sie, dass die eben erhaltenen Hausaufgaben machen wären, aber der Bach, die Angelrute warten auch – oder der Fußball – oder die Mädchen. Nicht anders erging es ihm, liebevoll und schön, aber hitzig, nicht abgerichtet und voll kindlicher Unschuld.


Nachdem er auf Eigeninitiative durch die Wallhecke ins nächste Feld lief, hob er die Schnauze noch höher, lief bis ans andere Ende des Feldes am Rand zur Heide und stand vor. Dort hatte ich noch nie Wild gesehen und schon gar keine Rebhühner. Ich ging also gemächlich zu ihm rüber und sagte: „Was stehst du hier? Was soll ich nur mit dir machen?“ Weil es nichts schaden kann, steckte ich dennoch zwei Patronen in die Flinte und gab ihm das Kommando zum Nachziehen, vielleicht war ja doch etwas dort. Das war auch fast das einzige Kommando, auf das er reagierte, es lautete „Ja“, um die Vögel hoch zu machen. Apportieren konnte er auch sehr brav, sogar im Wasser und am allerliebsten unaufgefordert. Mich traf fast der Schlag als ein ganzes Volk Rebhühner von gut zwanzig Vögeln vor dem Hund aufstand. So erlegte ich mein erstes Rebhuhn an einer Stelle, wo nie Vögel sind. Mit einem guten Hund, ist alles möglich!

 

Troels Pedersen

Troels Pedersen
40 Jahre alter Jäger, Musiker und Schriftsteller.
Dänemark
Geht seit 1999 auf die Jagd
Lieblingsjagd: Schnepfenjagd
Wahl der Waffe: Henry Atkin 12/70

Bestes Jagderlebnis
Am 2.11.2016 war ich mit zwei guten Freunden in einem kupierten Gelände zwischen hohen Waldkiefern auf der Jagd. Mein Hund suchte energisch zwischen zwei kleinen bemoosten Anhöhen, als plötzlich nebeneinander zwei Schnepfen gemeinsam aufstehen. Ich erinnere mich noch gut an den Sog in der Brust als auch Nummer zwei in der Luft getroffen wurde – es war als hingen beide für einen kurzen Moment still in der Luft, bevor sie in einer Lichtung zu Boden fielen. Mein Hund holte beide.

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